Zürcher Unterländer: Etwas Woodstock am Katzensee

  • Markus 

Zürcher Unterländer vom 11. August 2014, S. 5

REGENSDORF. Am Wochenende ging das erste WattstockFestival am Katzensee erfolgreich über die Bühne. Das Konzept Konzerte und Strassenkunst funktionierte. Organisatoren und
Gäste waren gleichermassen begeistert.

Mit einem grossen «Willkommen in Wattopia»-Transparent wur­den die Besucherinnen und Besu­cher im Mikrokosmos des Wattstock-Festivals begrüsst. Ab dem Eintritt galten andere Regeln und es gab sogar eine eigene Währung, den «Wabble». Das Konzept, eine Mischung aus Konzerten und Strassenkunst, ein buntes Festge­lände und ein Hauch des Geistes der Hippiebewegung der 1960er-Jahre, schien aufzugehen: «Es war einfach Weltklasse», sind sich OK-Mitglied Andreas Meier und OK-Präsident Markus Zollinger einig. «Die Stimmung war fantas­tisch, die Leute waren friedlich und hatten Freude an dem, was wir auf die Beine gestellt hatten. Wir hatten keine Probleme mit Gewalt und auch der Abfallberg blieb ziemlich klein», freut sich Zollinger.

Hippie-Spirit zu John Lyons

Der Andrang am Freitagabend war so gross, dass die Organisato­ren sogar noch Wabbles nachdrucken mussten. «Das Wattstock zieht alle Altersklassen an. Die erste Besucherin kam sogar auf dem Rollator angefahren», er­zählt Zollinger. Das Nachmittagsprogramm am zweiten Festivaltag war vor allem für Familien attraktiv: Die Klei­nen konnten sich beim Kinder­schminken verzieren lassen, der Clown Riet Duri sorgte für ein La­chen und der Zauberer Pad Alex­ander brachte die nötige Portion Magie mit. Am Abend standen die Konzer­te im Vordergrund und zogen auch vermehrt junge Leute an. Der Auftritt des Headliners John Lyons Band kam bei den Besu­chern sehr gut an. Während der Blues- und Rockmusiker seine Songs spielte, verteilte sich das Publikum auf den gesamten Raum vor der Bühne. Einige lagen oder sassen in der Wiese und sorgten so für eine Art Hippie-Spirit à la Woodstock.

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